Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Über mich Meine 1. Buch Mein 2. Buch Krimi Orte? Mein 3. Buch. Mein 4.Buch E - Book. Gästebuch Jodlerklub Maiglöggli, Bern Meine Bilder Kontakt Cran Canaria Dr Sämu: Austellung  Karrikatur Konfirm-Gedicht Weihnachtsgesch 1... Tannenbaum 1 Weihnachtsgesch 2 Tannenbaum 2 

Tannenbaum 1

Kurt BlaserDer kleine TannenbaumEin Weihnachtsmärchen

"Dieses Jahr kaufen wir nur einen ganz kleinen Tannenbaum. Die Grosskinder sind jetzt grösser und bemerken kaum noch, ob ein Baum da ist oder nicht. Dann hat man auch weniger Arbeit, meinst du nicht auch?", sagte die Grossmutter zum Grossvater, als die beiden vor Weihnachten beim Einkaufen waren. "Ich bin voll damit einverstanden. Ich habe dann weniger Arbeit mit dem Schmücken", erwiderte der. Bei den Weihnachtsbäumen im Supermarkt fanden sie ein kaum fünfzig Zentimeter grosses Rottännchen, das etwas abseits in einer Ecke, angeschrieben mit: "Spezialpreis, herabgesetzt", stand. Trotz diesem Hinweis fanden die beiden das Bäumchen herzig und schlossen es sofort ins Herz. "Von der Grösse her, gerade das Richtige", meinte Grossmutter "und viel Geld haben wir auch nicht ausgegeben." Grossvater schmückte das Tännchen, trotz seiner Kleinheit, besonders schön und mit viel Liebe. Er sprach sogar mit ihm, dass es so schön geworden sei. Ich weiss", sagte er, "wahrscheinlich wärst du lieber im Wald, mit einer Schneekappe auf den Ästen, und Hase und Reh würden am Weihnachtsabend an deinen Nadeln knappern. Aber nun machst du uns Freude und das ist doch auch etwas. oder ?" Grossvater schien es, als würde das Bäumchen mit der Spitze nicken, und er lächelte vor sich hin Am Weihnachtsabend, als die Grosskinder mit den Eltern eintrafen, lachten sie sich fast krumm über den kleinen Weihnachtsbaum. Sie foppten herum und liessen keinen guten Faden an ihm. Grossmutter und Grossvater wiesen sie zu Recht mit dem Hinweis, dass sie sich doch sonst kaum mehr für cden Baum interessiert hätten. Aber es nützte nicht viel: Den ganzen Abend, sogar während der Feier, wurde das kleine Bäumchen von den Kindern ausgelacht. Grossvater hatte bedauern mit dem, nach seiner Meinung, so herzigen Tännchen. Es schien ihm, als würde dieses noch kleiner und noch kleiner, als es schon war. Und als von den Kerzen Wachs herunter tropfte, schien es ihm, als wären es Tränen. Zum Glück waren die Grosskinder dann mit ihren Geschenken beschäftigt und beachteten das Bäumchen kaum noch. Einzig als man zu Bett gehen wollte und Grossmutter die fast heruntergebrannten Kerzen löschte, tanzten die Kinder noch einmal um das Tännchen herum und sangen zur Melodie "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum " folgende Worte: "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, du bist ja so ein kleiner ... ein kleiner ..." Grossvater tadelte die Kinder und sagte, er finde das Bäumchen schön und am liebsten würde er es für immer behalten. Als es dunkel und ruhig geworden war, weinte das kleine Bäumchen bitterlich. Es wollte doch Freude bringen und nicht ausgelacht werden. Was konnte es dafür, dass es noch so klein war. Es sehnte sich nach seinem Plätzchen im Wald zurück. Hätte man es dort gelassen wäre es dann schon gross und stark geworden. Die Äste hingen ihm vor Trauer herunter und waren ganz nass von den reichlich fliessenden Tränen. Da, aufeinmal schien von draussen ein heller Schimmer in das Zimmer. Plötzlich stand das Christkind in seiner ganzen Schönheit da und lächelte das weinende Bäumchen voller Güte an. "Was hat du denn, kleines Weihnachtsbäumchen?, fragte es mit einer feinen, lieben Stimme, aus der Mitleid zu hören war. FORTSETZUNG Tannenbaum 2



LOREM IPSUM

Tempor incididunt