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Tannenbaum 2

Fortsetzung "Der kleine Tannenbaum":Das Tannenbäumchen klagte dem Christkind sein Leid. Es sei klein, aber da könne es ja nichts dafür. "Ich habe mir soviel Mühe gegeben um zu strahlen und mich ihm besten Licht zu geben. Trotzdem haben mich die Kinder ausgelacht. Darum bin ich traurig und sehne mich nach meinem Plätzchen im Wald. Wenn die Kinder Freude an mir gehabt hätten, hätte es mir nichts ausgemacht, nach dem Fest verbrannt zu werden. Aber jetzt, jetzt macht es mich traurig, unendlich traurig ..." Das Bäumchen schnupfte vor sich hin. "So, so, die bösen Kinder, so, so ...", sagte das Christkind fast einwenig zornig. "Müssen wir denen die Geschenke wieder wegnehmen. Das wird ihnen wohl am meisten wehtun ... Oder was machen wir am besten ...?" Das Christkind überlegte und auf seiner sonst so glatten Stirn zeigte sich ein feine Falte. "Ich habs ...", sagte es plötzlich und lächelte: "Ich werde dich über Nacht wachsen lassen. Am Morgen wereden die Kinder voller Hochachtumg staunen. Ichj hoffe, es wird ihnen eine Lehre für das ganze Leben sein, dass man nicht auf den kleinen herumtrappeln soll. Sollte das nicht der Fall sein, werden sie zur Strafe keine Freude an ihren Geschenken haben, das werde ich machen, ja das werde ich ..." Das Christkind stapfte mit seinen kleinen Füssen auf den Boden. "Ich danke dir, liebes Christkind. Aber bitte, sei trotzem nicht allzu hart. Es sind ja Kinder, die auch noch wachsen und lernen müssen. Mir genügt es, wenn ich bis am Morgen gösser werde, das genügt mir", sagte das Tännchen und schüttelte die Tränen von den Ästen. "Gut, aber weil du so gelitten hast, werde ich dich, wenn du als Weihnachtsbaum ausgedient hast, wieder an deinen Platz in den Wald versetzen, wo du wachsen kannst und eine grosse, starke Tanne wirst." Das Christkind sagte diese Worte voller Güte. "Danke, danke Christkind, das ist wundervoll", sagte das Bäumchen gerührt und schon war das Christkind verschwunden. Das Bäumchen spürte auf einmal wie Kraft und Saft durch seinen Stamm floss und es streckte und schüttelte sich. Seine Äste wurden länger und die Spitze ging in die Höhe. Das Engelshaar, das aus allen Seiten von oben nach unten hing, wurde straff und zeriss fast. Am Morgen kamen die Grosskinder aufgeregt ins Schlafzimmer der Grosseltern, die noch im Bett lagen. "Das kleine Weihnachtsbäumchen ist gross geworden", riefen sie voller Aufregung. Grossmutter meinte, aus einem kleinen Bäumchen könne wohl kaum ein Grosses geworden sein. Grossvater lächelte und ging in das Wohnzimmer und tatsächlich: Da stand ein stattlicher, festlich geschmückter Baum und es schin Grossvater, als würde dieser ein Gesicht bekommen und ihn anlächeln. "Oh, ist der schön, ein Wunder ist geschehen", riefen die Kinder. Grossvater sagte mit enster Stimme: "Gestern Abend habt ihr ihn noch ausgelacht und jetzt staunt ihr. Merkt euch, auch aus etwas Kleinem kann etwas Grosses werden. Darum ehret auch das Unscheinbare." Die Kinder wurden ob diesen Worten ganz still und schauten nur noch voller Staunen auf den grossgewordenen, festlich geschmückten Weihnachtsbaum. Einige Tage später lief Grossvater mit den Kindern im verschneiten Wald herum. "Dieses Tännchen da sieht ja gerade so aus, wie das kleine Bäumchen an Weihnachten bei euch, sieh Grossvater!", rief eines der Kinder und zeigte in eine Lichtung. Grossvater ging näher heran und er sah kleine Schneekörnchen auf den Ästen, die wie Silbersplitter von Weihnachtsschmuck leuchteten. Liebevoll schaute er das Tännchen an und sagte lächelnd: "Ja, ja, das könnte es sein. Ich bin fast sicher. Es ist eben doch so: Wunder gibt es immer wieder ..." E N D E



LOREM IPSUM

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