Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Über mich Meine 1. Buch Mein 2. Buch Krimi Orte? Mein 3. Buch. Mein 4.Buch E - Book. Gästebuch Jodlerklub Maiglöggli, Bern Meine Bilder Kontakt Cran Canaria Dr Sämu: Austellung  Karrikatur Konfirm-Gedicht Weihnachtsgesch 1... Tannenbaum 1 Weihnachtsgesch 2 Tannenbaum 2 

Weihnachtsgesch 2

Fortsetzung von Weihnachtsgeschichte 1

Aufeinmal stiess Kilias jemand an und lachte: "Herr Kilian, was tun Sie hier?"Verblüfft, wie aus einem Traum erwachend und fast etwas unwillig schaute er in das Gesicht einer Arbeitskollegin. "Ich, ich weiss es auch nicht", stotterte er verlegen."Kommen Sie, wir trinken zusammen einen Kaffee."Kilias weigerte sich, hatte allerlei Ausreden. Aber die Frau zog ihn einfach in das nächste Restaurant. Der Lärm im Lokal und die Menschen waren im peinlich. Er wollte niemanden sehen und allein sein mit seinem Schmerz. Die Frau, die wie Kilias wusste, auch alleinstehend war, plauderte darauflos, lustig und unbefangen. Ihr Gesicht war nicht gerade hübsch zu nennen, aber trotzdem strahlte sie eine gewisse Sympathie und Wärme aus. Plötzlich musste Kilias ihr zuhören, ob er wollte oder nicht. Er sah aufeinmal ihr Gesicht, ihre sich bewegenden Lippen, ihre kurzen Haare, ihren Hals und ihren Körper. Er sah aufeinmal auch die Menschen im Restaurant, wie sie assen und tranken, wie sie sprachen und lachten, wie die Kellner herumrannten, wie die korpulente Frau am Buffett Bier in Gläser abfüllte und wie die Wände mit Aesten und Weihnachtsschmuck dekoriert waren.Als ihn die Frau beim Hinausgehen fragte, ob er den Weihnachtsabend bei ihr verbringen möchte, kam ihm dieses Fest aufeinmal gar nicht mehr so verflucht schlimm vor und er nickte zustimmend. Kilias spürte plötzlich auch, dass es bissig kalt war und das Leben um ihn pulsierte, dass auch er wieder zu leben anfing. Er sah nun auch die Lichter an den Weihnachtsbäumen, die Schaufenster mit den Geschenkauslagen und die wenigen, hastig nach Hause gehenden Menschen. Kilias spürte aufeinmal auch die Wärme der Frau, welche an seiner Seite war. Ihr fröhliches und lachendes Gesicht schien ihm wie das eines Engels zu sein und ihre Worte etönten ihm wie Glocken. Der weisse Hügel mit dem grauen Stein war noch in seinem Kopf, aber er rückte doch mehr und mehr in den Hintergrund ... Es schien ihm als würde das Graue, das seit zwei Jahren in ihm war, einer freundlichen Farbe weichen, einer Farbe der Hoffnung und der Zuversicht. Kilias schien es plötzlich, als hätte er an diesem Weihnachtstag das Leben wieder gefunden.

E N D E



LOREM IPSUM

Tempor incididunt